Ave Maria - gratia plena - Dominus tecum

  St. Georg und Katharina

Filialkirche - Pfarrei St. Oswald

 

Das Kirchlein ist schon seit Jahrzehnten versperrt. Skandalstadtpfarrer Lindl gewährt weder dem Verehrerkreis, noch den Traunsteiner Bürgern Zutritt zum Gnadenbilde. Die Rumänen der griechisch-katholischen Gemeinde sind allerdings wohl im Besitz eines Schlüssels.
So würdig und liebevoll gepflegt sah der Kirchenraum anno 1917 aus, mit dem Gnadenbilde am rechten Seitenaltar. Das Hochaltarbild zeigt den Hl. Georg hoch zu Ross im Kampfe mit dem Drachen. Seit 19?? ziert das Gemälde "Krönung Mariens" den Hochaltar.

Kirchenraum des Gnadenkirchleins 1917 mit Madonna am rechten Seitenaltar


Archivalische Bauforschung, Maria Hildebrandt M.A.:
- St. Georg und Katharina kleiner mittelalterlicher Bau mit nur einem Flügelaltar (Anmerkung: Bezieht sich auf die Vorgängerkirche am Stadtplatz); Friedhofskirche  wurde gebraucht; Besichtigung der Verhältnisse durch den Propst und Archidiakon von Baumburg am 17./19. 1. 1639; erteilte das Erzb. Ordinariat in Salzburg am 31.1. 1639 hierfür die Genehmigung. Zu diesem Zwecke wurde die alte Georgskirche am 7.2. 1634 vom Baumburger Propst exsekriert, im Lauf des Monats Februar abgebrochen und ihr Baumaterial zur neuen Kirche auf den Friedhof gebracht. Es entstand eine mittelgroße Kirche in der Mitte des ehemals quadratisch angelegten Friedhofs (seit 1909 Stadtpark), außerhalb der alten Stadtmauern an dem Obertor. Baubeschreibung: Einheitlicher Frühbarockbau von 1639 (Grundsteinlegung 25.03.1639 durch Propst Johann Baptist Zehendtner von Baumburg), noch vollständig nach gotischem Schema mit teilweise gotisierenden Einzelformen. Turm nach Blitzschlag 1824 durch Stadtzimmermeister Joseph Seehuber errichtet. Schlichter Verputzbau mit Quadersteinen. Stark eingezogener, innen und außen gegenüber dem Schiff erhöhter Chor mit breitem dreijochigem Langhaus; nördlich des Chors doppelgeschoßige Sakristei von 1669 (Stadtmaurermeister Ruprecht Pallinger und Zimmermeister Valentin Rungraber).
Unter der Überschrift "Geschichtliches" geht es weiter...

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Sogleich nach dem verheerenden Stadtbrand anno 1704 wurde das unversehrt aus den Trümmern geborgene Traunsteiner Gnadenbild in die nahe gelegene Gottesackerkirche (heute St. Georg und Katharinakirche) auf den Hochaltar verbracht. Man stelle sich vor, was das offensichtliche Wunder bei der durch die Brandkatastrophe traumatisierten Bevölkerung ausgelöst haben mag! Bis zur Fertigstellung des Neubaues der St. Oswaldkirche wurden die hl. Messen dann bei dem Gnadenbilde in der Gottesackerkirche gelesen.

Kirchturm St. Georg und Katharina mit Rabe auf dem Stern der KirchturmspitzeFoto rechts
Auf der Westseite des Kirchturms befindet sich in vergoldeten Lettern die Jahreszahl 1824, dem Jahr, als das vorherige Zwiebeltürmchen infolge eines Blitzschlages ersetzt werden musste.
Foto unten

Spitzturm von St. Georg und Katharina mit den vergoldeten Lettern -ad astra- (Sinnspruch: "per aspera ad astra" „Über raue Pfade gelangt man zu den Sternen“), wohl Bezug nehmend auf die einstige Funktion als Gottesackerkirche, ebenso wie der vielzackige Stern auf der Kirchturmspitze. Gestiftet wurde die Metallaufschrift von Landrichter Marquard Wintrich.
Westseite des Kirchturms von St. Georg und Katharina mit den vergoldeten Lettern "ad astra"

 

 

Von der Stadtpfarrkirche St. Oswald aus erreicht man das Gnadenkirchlein in nur 3 Gehminuten - idyllisch gelegen im Traunsteiner Stadtpark direkt im Stadtzentrum.

 

 

 

 


Hier ein sommerlich launiges Kurzvideo über das Gnadenkircherl vom Mai 2010, also 6 Jahre vor der Renovierung:

 

Renovierungsmaßnahme 2016 - Ende 2017


Seit Herbst 2016 wird St. Georg und Katharina erfreulicherweise einer aufwändigen Außenrenovierung unterzogen. Die vom Ordinariat zusaätzlich angebotene Innenrenovierung wurde vom Kirchenpfleger abgelehnt. Das Kirchlein wird vermutlich in einigen Jahren, vll. auch erst in 10 Jahren, profaniert werden, also einem weltlichen Zweck zugeführt werden. Dafür gibt es deutliche Anzeichen: U.a. gedenkt H. H. Stadtpfarrer Lindl sein ungeliebtes Gnadenbild zurück nach St. Oswald zu verbringen, wo es dann nur ein Inventarstück unter vielen sein wird.

Der Förderverein Alt-Traunstein wird sich an der Restaurierung der 42 bis in das Jahr 1639 datierten Grabplatten an den Außenwänden der Kirche St. Georg und Katharina beteiligen. Die Grabplatten stammen vom aufgelassenen Friedhof, in dem auch ehemalige Salinenbeamte und Salzmaier beerdigt sind. Auch der letzte Abt des Benediktinerklosters Seeon, Abt Lambert Neusser, fand in Traunstein seine letzte Ruhestätte. Darüber gibt eine sehr gut erhaltene Grabplatte an der Südseite der Kirche Zeugnis. Seinen silbervergoldeten Abtstab stiftete Abt Lambert nach der Säkularisation hierher nach Traunstein zur Aufbewahrung. Die um 1630 geschaffene Skulptur des hl. Rupert in der Salinenkapelle hält ihn in seiner Linken.
Auch die sterblichen Überreste der Kapuziner des ehemals in Traunstein ansässigen Kapuzinerklosters ruhen im ehemaligen Friedhof.

 

pfeil

 

Inventarium

Die Innenausstattung der Gottesackerkirche anno 1673

Inventarium
St. Georgen und Catharina
Gottshauß zu Traunstain, De Anno. 1673

 

Deckblatt des Inventariums von 1673 der GottesackerkircheAlte Schrift aus dem Inventarium von 1673 der GottesackerkircheDas Inventarium des Kirchleins aus dem Jahre 1673 wurde 44 Jahre nach Erbauung des Gotteshauses angefertigt. Das genaue Entziffern der alten Schriften muss Experten überlassen werden, wiewohl auch der Laie sich durchaus einzelne Worte oder Sätze aus den Texten erarbeiten kann. Die beiden Fotos stellen nur einen Bruchteil des gesamten "Inventariums" dar; sollten hier aber ihren Platz finden, da es sich um Traunsteiner Stadtgeschichte handelt. Erst 31 Jahre nach Erstellung dieser Inventarliste sollte das hochverehrte und auf wundersame Weise vom Stadtbrand 1704 unbeeinträchtigte Traunsteiner Gnadenbild in die Gottesackerkirche verbracht werden, da man infolge der schweren Brandschäden an der St. Oswaldkirche - dem Standort des Gnadenbildes vor dem Stadtbrand - die hl. Messen in der Gottesackerkirche feiern musste. Das Hochaltarbild zeigt die Krönung Mariens, 17. Jh., Öl auf Holz. (1. Kirchenführer Schierghofer, 1951, S. 14)

 

 

Geschichtliches über St. Georg und Katharina

Älteste Kirche Traunsteins?


Franziska Hager (u.a. Heimatforscherin) schreibt Seite 113 in ihrem Werk "Meine Erde /1B" (Archiv Heimathaus Traunstein):

- Waldumzogen steht sie auf einem Hügel, den einst ein römisches Kastell gekrönt hatte. Wenn wir also schon im 3. oder 4. Jh. somit vor Abzug der Römer, Kirchen aufgebaut finden können auf römischen Befestigungen, so hat das seinen Grund darin, dass die Römer, immer und immer wieder bedrängt von germanischen Stämmen, Kastelle, die ihnen nicht genügende Sicherheit zu bieten schienen, verließen und eigenhändig zerstörten. ...Älteste Zeugen norischen Christentums sind die auf Höhen und Hügeln thronenden Kapellen zum Hl. Georg, die man sich an Stelle römischer Kastelle denkt. Ich führe an die Georgskapelle bei Otting (oder Ötting), Oberteisendorf, Surberg, Traunstein, auf dem Kirchberg bei Ruhpolding, auf dem Zirnberg bei Vachendorf. -
Im selben Buch schreibt Franziska Hager auf S. 432 und Seite 428: - Verschwunden ist die Rossschwemb auf dem Stadtplatz und verschwunden ist auch das kleine Georgskirchlein mit seinem Gottesacker am Ende des Stadtplatzes. -
Georg Schierghofer, Erster Kirchenführer von St. Oswald/Traunstein von 1951, Stadtarchiv; S. 3: - Dass keine früheren Nachrichten vorhanden sind, ist dem ersten Stadtbrand von 1371 zuzuschreiben, bei dem der größte Teil des Urkundenbestandes verloren ging. - Von daher erklärt sich auch, dass die Rechnungen für St. Georg und Katharina im Pfarrarchiv der Pfarrei St. Oswald erst 1606 beginnen und 1768  enden. Weiter Schierghofer auf Seite 3: - Das Patronat St. Georgs könnte auf römische Einflüsse hinweisen. - Seite 2: - Sicher ist, dass die Christianisierung der im Chiem- und Traungau eingewanderten Baiern schon im 6. und 7. Jh. unter dem Krummstab des hl. Salzpatrons Rupert und seiner Nachfolger auf dem Bischofsstuhl von Salzburg aus erfolgte... .( - Ganz nebenbei: Auf Seite 13 klärt uns Schierghofer auf, dass "Unserer Lieben Frauen Traum" eine alte Bezeichnung für die hlst. Dreifaltigkeit sei.)


Andererseits:
Josef Rosenegger schreibt in der "Geschichte der Haslacher Kirche" über St. Georg und Katharina: - Wohl die zum Sitz der Trauner gehörende Burgkapelle (Anmerkung: Bis 1634 am südöstlichen Traunsteiner Stadtplatz gelegen), wird 1419 durch Konrad Grillinger, Pfarrer von Eggstätt, mit einer Messe bestiftet. Die Patrone Georg und Katharina sind ihrem Namen nach dieselben wie der damalige Pfleger zu Traunstein (Georg) und dessen Schwester Katharina; deshalb vermutet man auch, dass diese zwei es gewesen sind, welche die Kapelle nach der Erhebung Traunsteins zur Stadt gebaut haben. Das Benefizium (des Grillinger) wurde dem Pfarrer übergeben und dafür täglich eine hl. Messe in der Gottesackerkirche gefeiert. Sechs Güter gehörten zur St. Georgskapelle. -

Eigene Recherche: Man wusste nicht so recht, was man mit der Kapelle am Stadtplatz anfangen sollte, denn die große Kirche St. Oswald befand sich ebenfalls am Stadtplatz. So wurde das Kirchlein häufig als Lagerplatz missbraucht. Man trug 1634 die Kapelle ab und verwendete die Steine für den Neuaufbau 1639 außerhalb der Stadtmauern als Gottesackerkirche, inmitten des neu angelegten Friedhofs. Erbauer der Kirche im spätgotischen Stil war der Stadtmaurermeister Wolf König.
Im "Kasenbacher" (Stadtarchiv Traunstein) auf S.70: - Eine St. Georgs- und Katharinenkapelle, im Vergleich zur ansehnlichen St. Oswald-Kirche ein bescheidener Bau, lag an der Schattenseite des unteren Schrannenplatzes vor dem heutigen Haus Stadtplatz 29. An ihrer Stelle stand später der Floriansbrunnen. - Auf S. 68: - Das Haus des früheren Kaplans der St. Georgs- und Katharinenkapelle war früher Stadtplatz 22. - Heute Gaststätte Höllbräu im Parterre. St. Georg und Katharina befand sich also einst innerhalb der Stadttore und wurde 1634 abgerissen, um außerhalb der Stadttore wieder aufgebaut zu werden.

 Aus: Kießling/Riemann (Kunstverlag Josef Fink) "Denkmäler in Bayern, Landkreis Traunstein", Halbband 2
Ludwigstraße 19. Ehem. Friedhofskirche St. Georg und Katharina (seit 1922 Kriegergedächtnisstätte), errichtet 1639, mit Ausstattung. - Ehem. Friedhofsanlage, wohl 16./17. Jh.; an der Westseite Zug der ehem. Gottesacker-Arkaden, um 1820/30. - ... Ab einem nicht exakt bestimmbaren Zeitpunkt gab es in Traunstein kleinere, wohl ungeweihte Begräbnisstätten um die Kirche St. Oswald  und die damals noch am südöstlichen Rand des Stadtplatzes gelegene, 1405 erstmals erwähnte Kapelle St. Georg und Katharina. Durch die Neuordnung des Begräbniswesens im frühen 17. Jh. entstand westlich außerhalb der Stadt (Anmerkung: Im Mitterfeld) auf einem 1638 erworbenen Grundstück nun ein eigener Friedhof für die Stadt. Von der zwischenzeitlich abgebrochenen Kapelle am Stadtplatz hat man der 1639 nach Planung des Stadtmaurermeisters Wolf König errichteten Friedhofskirche das Patrozinium und das Vermögen übereignet. Das 1654 geweihte Gotteshaus erhielt 1669 eine Sakristei und 1687 ein großes Beinhaus, den sog. "Totenerker" (1967/68 abgebrochen). 1739 wurden neue Seitenaltäre aufgestellt, der Hauptaltar kam 1811 in den Kirchenraum. 1823/24 hat man anstelle eines mit kleiner Zwiebelhaube versehenen Vorgängers einen neuen Dachreiter mit Spitzhelm aufgesetzt (Anmerkung: Nach Blitzschlag). Nachdem der Friedhof 1908 nach der Errichtung des Neuen Friedhofs ... aufgegeben worden war, hat man die Kirche nach der endgültigen Auflassung des Friedhofs 1922 zur Kriegergedächtnisstätte umgewidmet. Als Gedächtnisstätte für die Gefallenen des Zweiten Weltkriegs wurde 1967/68 an der Westseite eine offene, dem Gesamtcharakter der Kirche jedoch etwas abträgliche Vorhalle angebracht. 1971-75 erfolgte eine Sanierung des Innenraums, 1990 eine Außenmaßnahme. (Anmerkung: Die Vorhalle wurde 2016 entfernt)

Ein uns namentlich bekanntes Mitglied der Krieger- und Soldatenkameradschaft Traunstein erzählte der Webmasterin am 04.05.07, dass in den 50. oder 60. Jahren alle Tafeln von gefallenen Kameraden aus St. Georg und Katharina entfernt wurden. Vermutlich geschah dies etwas später im Rahmen der nachfolgend beschriebenen Innensanierung.

pfeil

 

Kirchenraumsanierung 1971 - 75

Gestühl und Nebenaltäre entfernt

 

Bei der Sanierung des Innenraumes 1971-75 unter H. H. Pfarrer Schels wurden von der Zimmerei Mitterer die Kirchenbänke und der Beichtstuhl herausgerissen. Drei Arbeiter waren 1 Woche lang damit beschäftigt. Herr Wilhelm Buchreiter (R.I.P.), ehemals Oswaldstraße in Traunstein,  war einer der Arbeiter und berichtete uns aus seinen Erinnerungen. So weiß er noch genau, dass das Gesicht der Madonna damals rußgeschwärzt war vom vielen Kerzenruß. Die beiden Seitenaltäre wurden vermutlich in die kleine Kirche St. Josef in Sparz am östlichen Stadtrand verbracht, wo sie sich noch heute befinden (Quelle: Unveröffentlichter Kirchenführer/Stadtarchiv Traunstein). Statt der beiden Holzaltäre mauerte man neue Altäre, deren Mensen rotbraun lackiert wurden. Der Unterbau wurde einfach geweißelt wie eine Wand. Eine etwas primitive Lösung, aber kann man machen. Vielleicht war das Holz der Bänke und des Beichtstuhles morsch und marode wegen des kalten und feuchten Klimas in dieser Kirche, und man wollte deshalb keine neuen Holzaltäre mehr anschaffen. Von daher ließe sich auch erklären, warum bei der Innensanierung 1971-75 eine Fußbodenheizung unter dem neuen, hellbraun bis beige farbenen Marmorboden, der ca. die Hälfte des Kirchenraumes bedeckt, eingebaut wurde. Leider kamen keine Kirchenbänke mehr hinein, sondern eine große Menge an Wirtshausstühlen. Eine andere private Quelle erzählt (2011), dass die Kirchenbänke 1980 noch vorhanden gewesen sein sollen, diese aber später durch Stühle ersetzt wurden. Und wieder eine andere Quelle meint, sie hätte anno 1971 das Kirchlein durch den Westeingang betreten (zugemauert) und schon damals sei das Kircheninnere ziemlich verwahrlost gewesen.

 

Der Hochaltar


Der ursprüngliche Hochaltar von 1639 war noch aus Holz und nach etwas mehr als eineinhalb Jahrhunderten schon so morsch, dass er dem jetzigen Marmoraltar 1811 weichen musste. Dieser war bis zur Säkularisierung Nebenaltar in der Kirche des Augustinerchorherrenstiftes Herrenchiemsee. Auf der Rückseite ist eine Marmortafel eingemauert.

Tafel von 1811 auf der Rückseite des Hochaltares eingemauertDie Inschrift lautet:

Ano 1811
Unter der Amtirung (= Das Amt versehen / Grimm, Wörterbuch) des K. Administrators Litz: (bedeutet den Titel Licentia docentia = Erlaubnis zu lehren) G: (für Georg) Auer durch den Maurermeister Jos. Oberndorfer aufgesetzt.

Abkürzung Litz: od richtiger wäre Lic: kann ich nur so erklären, daß es keine Rechtschreibregeln für die damalige Zeit gab. Fachgerecht erklärt von Hr. Werner Hellmuth, Archivar im Heimatmuseum Traunstein und Max-Fürst-Spezialist. Vielen Dank für die freundliche Unterstützung!

Das ursprüngliche Altarbild ist verschollen (Max Fürst "Herr, bleibe bei uns"); das jetzige Altarbild zeigt - sinnigerweise - die Krönung Mariens. Im Auszug befindet sich ein schönes Gemälde der Hl. Katharina von Alexandrien.

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Die Glockenkunde von Pfarrer Seeanner von 1913 erwähnt zwei Glocken in St. Georg und Katharina: Eine Glocke mit einem Maria-Hilf-Bild um 1800 und eine gotische Glocke von 1509 mit den Namen der vier Evangelisten. Es handelt sich um älteste Glocke Traunsteins, zweitälteste Glocke im Chiemgau. Lesen Sie darüber in den Chiemgaublättern September 2008

Falls Sie in Traunstein oder in der Nähe wohnen, könnten Sie im Pfarramt St. Oswald, Maxplatz 8, die Dokumentation von Restauratorin Mühlbauer selbst einsehen. Telefon 0861 - 90 94 90 2 - 0

 weitere Fotos der Madonna folgen...

 vorher                                                                                                               nachher

 Traunsteiner Madonna nach der Restaurierung an ihrem Nischenaltar in St. Georg und KatharinaTraunsteiner Madonna vor der Restaurierung an ihrem Nischenaltar in St. Georg und Katharina

 

 

 

 

 

 

 

 

 Anno 2009 Beginn des Restaurierungsprojektes

 

Jahrzehntelang verbrachte das Traunsteiner Gnadenbild unbeachtet, verstaubt und schließlich mit verschlissenem Kleide auf ihrem Gnadenaltar im durchgehend zugesperrten Kirchlein St. Georg und Katharina, bis sie einer Traunsteinerin auffiel. Daraufhin recherchierte diese und erstellte mangels Interesse des Eigentümers, nämlich der katholischen Pfarrei St. Oswald/Stadtkirche Traunstein, in Privatinitiative eine Webseite für die Madonna. Der erste Internetauftritt ging am 9. Juli 2008 online (im September 2016 offline; nach einer einfach gestalteten Zwischenlösung seit 8. Dezember 2016 nun die aktuelle Webseite). Die Freude an dem marianischen Kleinod und das Erstaunen über deren bemerkenswerte Geschichte veranlassten die Webmasterin die Webseite dem Kunstreferat des Ordinariates in München anzuempfehlen. So entstand das Projekt "Restaurierung Traunsteiner Gnadenbild" unter der Leitung von Dr. Hans Rohrmann, dem Abteilungsleiter für Kirchliche Kunstpflege im Ordinariat der Erzdiözese München-Freising.

 

2009 - 28. Januar 2016 Gnadenaltar vakant
wegen Restaurierungsmaßnahme

 

Gnadenaltar ohne Madonna während ihrer Abwesenheit

 

Abfolge der Restaurierung

2008 Publikation der Bedeutung der Gnadenmadonna durch das Gründungsmitglied des Verehrerkreises der Traunsteiner Madonna.

Initiierung einer Untersuchung mit anschließend geplanter Restaurierung: Altersbestimmung mittels Radiokarbonmethode/ C-14-Analyse: Gnadenbild stammt im Kern aus der Hochgotik und hat zwei Brände unbeschadet mit- bzw. überlebt.

2009 verbrachte man das Gnadenbild in die Werkstatt Pilhofer in Traunstein; ein Zwischenbericht erfolgte im Juli 2010 und ein Bericht zur Teilmaßnahme im Dezember 2012.

Von Februar 2013 - März 2014 wurde die Traunsteiner Gnadenmadonna im Diözesanmuseum Freising aufbewahrt. Die angedachte Ausstellung "Kultbilder", deren Mittelpunkt das Traunsteiner Gnadenbild bilden sollte, fiel infolge einer größeren, bis heute andauernden Baumaßnahme im Diözesanmuseum aus, wird jedoch hoffentlich noch nachgeholt werden.

Im März 2014 Transport in die Werkstatt des Diözesandepots in Neumarkt-St. Veit, wo schließlich im Oktober 2014 ein Ortstermin mit Restauratorin Mühlbauer, dem Projektleiter, dem Bay. Landesamt für Denkmalpflege, einer Textilrestauratorin und einem Metallbearbeiter (für die beiden Krönchen) stattfand. Untersuchung und Restaurierung der Madonna bis 2015

 

Die Restaurierung umfasste:

Behutsame Reinigung der Korpora von Mutter und Kind aus der Hochgotik und der beiden barocken Köpfe *

Restaurierung von Kleid und Friedensmantel von ca. 1916/17

Anfertigung eines neuen Kleides mit Mantel nach einer alten Vorlage (Kupferstich um 1824)

Reinigung von Krönchen und Zepter; Weltkugel neu

Anfertigung zweier neuer Perücken

Restaurierung der Altarnische des Gnadenaltares (letzte Januarwoche 2016)


* Dazu mailte uns Projektleiter Dr. Rohrmann Ende Oktober 2011:

... Wir haben im hölzernen Kern der Muttergottesfigur jetzt einen mittelalterlichen, hochgotischen (Hochgotik , Blütezeit der Gotik, von ca. 1250 bis ca. 1400) Kern nachgewiesen. Und auch die Horizonte der Brände, welche die Figur nicht nur legendär, sondern auch real miterlebt und überlebt hat, konnten wir feststellen. In späterer Zeit wurde das Gnadenbild dann mehrfach überarbeitet, wobei sie seit der Barockzeit (etwa 1575 bis 1770) bekleidet und mit Perücke ausgestattet war. Unbekleidet kann man sie seither nicht mehr zeigen. Die Figur ist für uns ein sehr geschätztes, hoch ehrwürdiges Gnadenbild, an dem wir sehr sorgsam, ohne große Eingriffe vorgehen. Der Bestand wird bei einem solchen Gnadenbild gereinigt, konserviert, gepflegt, die entstellten Bereiche retuschiert, mehr nicht. Einzig die Bekleidung werden wir erneuern in einer Weise, die dem verehrten Gnadenbild gerecht wird. Das alte, verschlissene und farblich stark verschossene Mäntelchen von um 1918 wird aber als Tauschgewand weiter aufbewahrt. ...

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Passend zur Einkleidung mit dem neuen Kleid wurde schließlich auch die Fassung (= vergolden oder farbig fassen) des ergänzten Reichsapfels durch Restauratorin Mühlbauer abgeschlossen. Das alte Kleid mit Friedensmantel von ca. 1918 (sh. Beitrag Festkleider) wurde erfreulicherweise restauriert und kann nun zum Wechseln dienen, wie das zu den verschiedenen Marienfesten im Jahreskreis üblich ist. Natürlich lässt dies H. H. Stadtpfarrer Lindl nicht zu. Mutter und Kind erhielten neue Perücken jeweils in unterschiedlichem Farbton. Mittelblondes, leicht gelocktes, langes Haar umschmeichelt das  freundliche, sanft lächelnde Gesicht der Madonna, während das Haar des Jesuskindeleins einen hellblonden Farbton erhielt, den man nur selten bei Gnadenbildern sieht.

 

 

Rückkehr
des Traunsteiner Gnadenbildes

 

Am Donnerstag, dem 28. Januar 2016

wurde gegen 15 Uhr die restaurierte und umgestaltete Altarnische wieder eingesetzt. Danach verbrachte die Altar-Restauratorin Fr. Lehnart das Traunsteiner Gnadenbild nach 7 Jahren Abwesenheit wieder zurück auf seinen Gnadenaltar. Leider konnte dieser historische Moment nicht fotografisch dokumentiert werden, denn ein Mitarbeiter der Pfarrei St. Oswald verhinderte dies durch Anwendung physischer Gewalt.
Am Fest Maria Lichtmess, also am 2. Februar, war dann die offizielle "Begrüßung" durch H. H. Stadtpfarrer Lindl: Der Kirchenchor sang kein Marienlied, der Frauenbund hatte nicht für Blumenschmuck und ein Altartuch gesorgt, die Prozession führte vom Gnadenbilde weg, statt zu ihm hin. Es waren ansonsten nur ca. 10 Interessierte anwesend - kein Wunder, da die Pfarrei St. Oswald nicht einmal den Anstand hatte, die Rückkehr der Traunsteiner Muttergottes im Pfarrbrief oder in der Zeitung bekannt zu geben. 

 

Die folgenden Fotos zeigen:

Aufgemalter Strahlenkranz ersetzt den geschnitzten von ca. 1916.
Der Sockel, auf dem die Madonna steht, wurde farblich aufgefrischt.
Der Altarnischenrahmen gereinigt und vergoldet.
Die neu gestaltete Altarnische kurz nach der Fertigstellung: Aufgemalter Strahlenkranz mit Wölkchen rund um den Sockel, auf denen das Gnadenbild sozusagen schweben wird.
Zwei neue Maibuschen, die die geschnitzten ersetzen.

 

strahlenkranz sockel rahmen nische maibuschen
 

 

Bekanntermaßen rühmt sich Kirchenpfleger Huber dafür, dass er die vom Ordinariat angebotene komplette Innenraumrenovierung (inkl. Altäre) ablehnte. Die einzige Erklärung für diese Fehlentscheidung kann nur die für die Zukunft vermutete Entwidmung des Kirchleins sein, um daraus Pacht zu erzielen.

 

Im Beitrag Festkleider informieren wir Sie über die denkwürdigen Umstände, die zum Design des neuen Festkleides mit Mäntelchen führten.

 Fortsetzung folgt...

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Restauriertes Emblem, das unter dem Halsansatz oben am Kleidsaum befestigt istAltes Emblem in neuem Glanze

 

Das Emblem der Madonna ist unterhalb des Spitzenkragens an ihrem Kleid angebracht. Auf den ersten zwei Buchstaben des Namens Maria, nämlich M und A, die ineinandergreifen, sitzt ein Krönchen, das in den Farben rot und gold gehalten ist. Das Krönchen dürfte in der Gestaltung einer Vorgängerkrone nachempfunden sein, denn man sieht auf alten Bildern z.B. einem Wallfahrtsbildchen und auch auf der Kriegergedächtnisfahne (mit Madonna im Mittelpunkt), dass die damalige Krone im Aussehen dem Krönchen des Emblems entspricht.

Bei dem Material dürfte es sich um Messing handeln; die Steine sind wohl aus Glas, aber trotzdem zeigt sich am liebevoll entwickelten Design die Wertschätzung für das altehrwürdige Traunsteiner Gnadenbild.

Es werden noch weitere Informationen folgen....

 

 

 

Zisterzienserabt Christian predigt über Maria

 

Der Zisterzienserabt Christian (12. Jh.), denkt darüber nach, wie die Apostel und Maria wohl untereinander ihre geistigen Erfahrungen ausgetauscht haben. Der Abt vergleicht die Apostel mit den zwölf Sternen, die das Haupt der seligen Jungfrau krönen, und schreibt: "Häufig versammelten sie sich um die kluge Jungfrau, wie Jünger um ihre Meisterin, um die Wahrheit über die von ihr vollbrachten Taten noch vollständiger zu erfassen und zu gegebener Zeit anderen predigen zu können. Da Maria von Gott geweiht und belehrt worden war, erschien sie wie eine echte Bibliothek himmlischer Weisheit. Denn in dem langen Zusammenwohnen mit ihrem Sohn war sie der Weisheit in Person als einzigartige Gefährtin nahe gewesen und hatte alles Gesehene und Gehörte tief in ihr Gedächtnis eingegraben und bewahrt." (1. Predigt über die Aufnahme Marias in den Himmel)

Der Verehrerkreis des sowohl ideell, als auch materiell überaus wertvollen Traunsteiner Mariengnadenbildes trifft sich jeden Dienstagabend in Traunstein. Anmeldung erforderlich unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 

 

Verehrung in der heutigen Zeit

Von 2009 bis aktuell 2017

 

Bevor wir Sie über die Historie der Verehrung des Traunsteiner Gnadenbildes informieren,

die man durchaus als spannend bezeichnen kann, zuvor noch einige Infos über die momentane Situation der Verehrung der Madonna:

Der Verehrerkreis formierte sich im Jahre 2009. Seine Entstehung ist der Marienfeindlichkeit des damaligen Stadtpfarrers Heindl zu verdanken, der jegliche Verehrung oder Bekanntmachung des Gnadenbildes verhinderte. Nach der nicht angekündigten oder erfragten Veröffentlichung von 3 Aufsätzen der Webmasterin u.a. über das Gnadenbild in den Chiemgaublättern unterband Stadtpfarrer Heindl weitere Veröffentlichungen in allen Traunsteiner Medien - also von Pressefreiheit keine Spur ! Weder die örtliche Medienlandschaft, noch der Historische Verein, noch der Förderverein Alt-Traunstein, weder Privatleute, noch historisch Interessierte, weder die Stadt (Tourismus), noch das Landratsamt (Heimatpflege) lehnten sich gegen das Verbot auf, sodass es nun galt die Marienverehrer zu sammeln. 2009 bildete sich daher zuerst eine "Online-Pfarrei", die sich aus Mitgliedern aus dem gesamten deutschsprachigen Raum zusammensetzte. Da uns aber der Aufbau der Marienverehrung vor Ort wichtiger war, änderte sich im Lauf der Jahre die Mitgliederstruktur hin zu vor allem ortsansässigen Mitgliedern. Wir beten auf Anfrage Novenen in dem gewünschten Anliegen. Die Novenen werden dann hier auf dieser Webseite bekanntgegeben und es werden entsprechende Info- bzw. Gebetszettel gedruckt und vor Ort verteilt. Die "Online-Pfarrei" existiert nach wie vor, wird aber von uns seit Jahren nicht mehr betreut.

Leider ist der Nachfolger-Stadtpfarrer H. H. Lindl noch einen Deut marienfeindlicher als H. H. Heindl. So können wir das Gnadenkirchlein nicht mehr betreten, da uns der Schlüssel verweigert wird. Skandalöse Zustände hier in der marianisch-bayrischen Diaspora.

 

 

Verehrung in früheren Zeiten

 Das Gnadenbild
wurde einst von einem marienfeindlichen Priester verunehrt...

 

...bis die Bevölkerung einen kleinen Aufstand machte

 

Traunstein den 21. Dezember 1871

Euere Excellenz!
Hochwürdigster Herr Erzbischof!
Gnädigster Herr!

Betreff.
Marienbild in der Gottesackerkirche (Anmerkung der Webmasterin: Heute St. Georg und Katharinenkirche)

In . Betreffe wird gehorsamst Bericht erstattet, wie folgt:

Das aus dem Brande im Jahre 1704 unversehrt geblieben, noch mit einzelnen Brandflecken versehene Marienbild mit dem Christkinde ist nicht mehr restaurierbar, da das Holz bereits morsch ist. Deshalb wurde wahrscheinlich schon gleich nach dem Brande gekleidet und hat in diesem Jahrhundert durch ungeschickte Hände eine Restauration erhalten. Gleichwohl aber war das Bild für die Frauen Traunsteins stets ein Gegenstand besonderer Verehrung geblieben. Es musste dafür eine der ersten Aufgaben des ehrerbietigsten Unterzeichneten sein, das Bild, welches bei einem Händler (Anmerkung der Webmasterin: Tändler Georg Huber) sich befand, zu requirieren und für eine würdige Herstellung zu sorgen. Diese wurde seit dem 27. Dezember erzielt. Das Marienbild, welches das Christkind auf dem Arme trägt, steht in schönem weißen Kleide, mit ... zierlichen Kronen und zierlichem Zepter geschmückt auf ... und gut gefertigtem ... . während zwei Engel rechts und links Rose und Lilie darreichen.

Der Bericht des Briefschreibers ist untertrieben, denn es gab massive Beschwerden von den Bürgern über den schlechten Umgang mit dem Gnadenbilde.

Welches Kleid wohl gemeint ist? Vielleicht dieses hier von einer Postkarte von 1916?! Denn kurz danach, wohl 1917, erhielt die Madonna dann ein sehr reich besticktes, weißes Kleid mit blauem Umhang, dem sog. Friedensmantel. Das Festkleid auf dem Foto ist leider verschollen. Die beiden Krönchen und das Zepter sind erhalten. Die Perücken wurden vermutlich 1916 beim Neueinkleiden gekürzt und im Zuge der jüngsten Restaurierung durch neue ersetzt. Dieses weiße Kleid könnte die Madonna vielleicht von 1871 bis 1916 getragen haben.

 

pa ulf

 

 

Viele Wallfahrtsbildchen sind leider nicht erhalten geblieben. Die kostbaren und vielen Votivalien aus Silber von denen Schierghofer (Heimatforscher) berichtet, sind verschwunden, so haben die wenigen noch vorhandenen 6 Abbildungen der Madonna aus früheren Zeiten einen ganz besonders hohen Stellenwert für den Verehrerkreis. 

 

Erste Abbildung

Dr. Georg Schierghofer schrieb 1921 in den Chiemgaublättern:

„Alte Wallfahrtsbildchen, die die Gottesackerkirche mit der darüber schwebenden Muttergottes darstellen und die heute noch dort abgesetzten Votivalien verleihen der Gottesackerkirche auch nach dieser Seite hin Wallfahrtscharakter.“ 

 

Madonna über der Gottesackerkirche schwebend, Wallfahrtsbild vor 1824

 

Die Initialen H. K. ganz unten im Wallfahrtsbildchen deuten auf Hans Kaufmann hin, von dem es im Stadtarchiv verschiedene Bildmontagen gibt. Er kreiierte aus alten Darstellungen durch Hinzufügen eigener Motive neue Bildchen, so auch das oben abgebildete Wallfahrtsmotiv: Denn ganz klar ist, dass eine Madonna (oder anderer Heiliger), die über einer Kirche schwebend dargestellt wird, immer auf eine Wallfahrtskirche bzw. auf ein Gnadenbild hinweist. Das Ursprungsbild (Kupferstich? Lithografie? Holzstich?) zeigt unsere Madonna aus der Zeit von vor 1823/24, denn bis dahin besaß das Kirchlein St. Georg und Katharina noch ein Zwiebeltürmchen. Die Jahreszahl "1704" auf dem Sockel auf welchem die Madonna steht, weist auf das Jahr jenes denkwürdigen Stadtbrandes hin, den das Gnadenbild nahezu unversehrt überstand, und die Jahreszahl "1915" rechts oben ist mit ziemlicher Sicherheit das Entstehungsjahr der gesamten Darstellung von Hans Kaufmann. Die Webmasterin entdeckte das Wallfahrtsbildchen Mitte Februar 2012 im Stadtarchiv.

Beide dargestellten Krönchen sind verschollen, auch Kleid und Mantel sind unbekannt. Den Rosenkranz sieht man hier am rechten Arm der Madonna (1916 links und mit Skapulier), das Kind mit eigenem Mäntelchen, der Weltkugel in der Linken, statt in der Rechten (sh. 1916). Auffallend ist der abweichende Gesichtsausdruck von Mutter und Kind von den späteren Barock-Köpfen. Sehen wir hier also die Originalköpfe aus der Hochgotik?!

Vor der Kirchentür eine Madonna auf der Säule (Patrona Bavariae wie in München?) oder vll. ein Marienbrunnen? Unseres Wissens nach ist dies die einzige Darstellung des Gottesackers mit Mariensäule bzw. Marienbrunnen.

In St. Georg und Katharina sind die erwähnten Votivalien leider nicht mehr zu finden, auch nicht im sog. Kirchenmuseum von St.Oswald. Vermutlich verschwanden im Zuge der Innenraumsanierung 1971-75 nicht nur die Tafeln von gefallenen Kriegskameraden, sondern auch die silbernen Votivalien, wie das leider vielerorts nach dem II. Vatikanum üblich war. Die beiden Seitenaltäre aus Holz befinden sich seitdem im Sparzer Kircherl. Gemäß der Aussage einer älteren Dame aus Traundorf war das Kirchengestühl Anfang 1971 noch vorhanden, aber sowohl der Gnadenaltar mit Madonna, als auch der Kirchenraum in einem vernächlässigten Zustand.

pfeil

 

Zweite Abbildung

Folgende Postkarte konnte man 1916 erwerben und verschicken:

Motiv Traunsteiner Gnadenmadonna mit ihrem Gnadenaltar

 

Am 26. Juli 2008 wurde in dem Aufsatz "St. Georg und Katharina" (Autor Franz Haselbeck) in den Chiemgaublättern (leider nicht online verfügbar) erstmals folgende Abbildung veröffentlicht. Sie war uns bis dahin nicht bekannt und wurde uns auch im Rahmen unserer Recherchen über das Gnadenbild nicht bekannt gemacht.

Im Stadtarchiv Traunstein eingeordnet unter: Alte Postkarte, datiert 1916, Postkartensammlung/Nachlass Büttner

 

Alte Postkarte 1916 rechts die Madonna mit Kind und links der Kirchenraum des Gnadenkirchleins

 

Rechter Teil der Postkarte, Gnadenbild: Das vermutlich in den 60iger/70iger Jahren des 20. Jahrhunderts beschädigte Gesicht der Madonna war also 1916 noch in sehr gutem Zustand, ebenso das schöne Kleid - vermutlich aus Seide -, das aber leider verschollen ist. Die beiden Kronen und das Zepter aus massivem Messing wurden jüngst restauriert. Der Reichsapfel als Herrschaftszeichen in der Hand des Jesuskindls kam wohl abhanden, denn er wurde durch einen selbstgebastelten aus bemaltem Styropor ersetzt, der wiederum im Zuge der Restaurierung ersetzt wurde. Die Echthaarperücken von Mutter und Kind sind auf der Postkarte noch im Originalzustand; sie wurden später mindestens um 10 cm gekürzt und mittlerweile durch neue Perücken ersetzt. Der große Rosenkranz - vermutlich aus Holzperlen - und das Skapulier, welche am linken Arm des Gnadenbildes hängen, gehörten früher ganz selbstverständlich zur Marienverehrung dazu; beide Zugaben sind verschollen.

Linker Teil der Postkarte, Kirchenraum: Die geschnitzten und gefassten Maibuschen, der geschnitzte Strahlenkranz und die Kerzenanordnung in der Altarnische sind erkennbar. Derart war noch die Gestaltung vor der jüngst erfolgten Restaurierung der Altarnische. Das Kleid könnte das neue blau-weiße Gewand sein von dem in der Oberbayerische Zeitung die Rede ist sh. Festkleider. Liegt es an der schlechten Belichtung oder ist das Gesicht der Madonna rußgeschwärzt?! Denn infolge des rußgeschwärzten Gesichtes erfolgte in den 60iger oder 70iger Jahren eine unglückliche Reinigung, bei der die linke Gesichtshälfte beschädigt wurde.

In dem Beitrag Festkleider zeigen und beschreiben wir die wenigen Fotos der Gewänder und Mäntelchen des früher noch hoch verehrten Traunsteiner Gnadenbildes.

pfeil

 

 Dritte Abbildung

Kriegsgedenkfahne

Anfang Mai 2010 wurde uns u.a. ein Zeitungsbericht in der Oberbayerische Landeszeitung vom 9. August 1917 zugänglich gemacht, der aus dem Stadtarchiv bzw. u.a. aus dem Nachlass Büttner (Nr. 24) stammt. Laut dem Zeitungsbericht wurde noch in der Kriegszeit (1914-17) die Kriegsgedenkfahne angeschafft, deren Motiv das hoch geschätzte und verehrte Gnadenbild war. Die Fahne ist verschollen. Aus der Gottesackerkirche wurde 1922 die Kriegsgedächtniskirche. Die Traunsteiner Madonna wurde in Kriegszeiten als Friedensmadonna, Friedensstifterin, Friedensbringerin sehr verehrt.

 

Kriegergedenkfahne von 1917 mit der Traunsteiner Madonna als Mittelpunkt

 

Ausschnitt aus der Kriegergedenkfahne zeigt das Traunsteiner StadtwappenLinks der Ausschnitt aus der Fahne zeigt das Traunsteiner Stadtwappen mit den zwei goldgelben Hellebarden auf schwarzem Hintergrund und den drei grünen Hügeln. Glücklicherweise wurde die Kriegsgedenkfahne mit der Traunsteiner Madonna fotografisch dokumentiert, sodass man sich - trotz Entsorgung der Fahne vermutlich in den 60er/70er-Jahren - heute noch daran erfreuen kann. Mit Klick auf Zeitungsbericht können Sie den kurzen Artikel durchlesen.

Natürlich handelt sich bei der Fahne nicht um ein explizites Wallfahrtsutensil, wiewohl sie doch Zeugnis abgibt für die sehr große Verehrung des Gnadenbildes, denn die meisten Wallfahrtsmadonnen besitzen ihre eigene Fahne, die bei Prozessionen mitgeführt wird. In den Kriegsjahren suchten sicherlich viele Mütter, Ehefrauen und Schwestern Zuflucht bei der Friedensmadonna und pilgerten zu ihr hin in das Gnadenkirchlein, um für die Söhne, Ehemänner und Brüder zu beten.

pfeil

 

Vierte und fünfte Abbildung

Holzschnitt von vor 1823

und ein Kupferstich - undatiert

 

Abbildung links  Im Halbband 2 des Buches Denkmäler in Bayern, Landkreis Traunstein von Kießling/Reimann findet man auf Seite 1041 die Abbildung eines Holzschnittes von vor 1823. Zwar lautet die Bildunterschrift St. Georg und Katharina; Kupferstich um 1820, aber tatsächlich war das Kirchlein damals Gottesackerkirche und angesichts des Spitzturmes muss die Darstellung nach 1824 geschaffen worden sein, nachdem das Zwiebeltürmchen durch Blitzschlag anno 1823 zerstört wurde. Dass es sich bei der Abbildung vermutlich um einen Holzschnitt, statt um einen Kupferstich handelt, darauf lassen mehrere dunkle Punkte, also Löcher, schließen, die nur bei Holzschnitten auftauchen. Laut Fotoquellenangabe im Buch sollte sich dieser Holzschnitt im Archiv des Landratsamtes Traunstein befinden: Ist aber verschollen; nicht auffindbar.
Hier wieder absolut typische Darstellung einer Wallfahrtsmadonna, nämlich über ihrem oder einem beliebigen anderen Kirchlein schwebend.


Holzschnitt Madonna über der Gottesackerkirche schwebendKupferstich Madonna über der Gottesackerkirche schwebend

 

Die Abbildung rechts ist vom Motiv her identisch mit der linken Abbildung, aber es fehlen die dunklen Flecken/Löcher wie links und auch wegen der feineren Linien handelt es sich rechts wohl um einen Kupferstich. Dieser befindet sich im Besitz eines Traunsteiner Privatiers und wurde leider erst Anfang 2016 zugänglich gemacht; aber immerhin...

Der Text im Kupferstich lautet:

Abbildung des Gnadenvollen Marien Bildes in der
Gottesackerkirche zu Traunstein in Oberbayern, wel
ches ano 1704 da die Stadt und Kirche abgebrant
wurde in Feuer unverzehrt verblieben ist

Dieses Motiv plus Text verwendeten wird zur Anfertigung eines Plakates, das mittlerweile im gesamten Stadtgebiet in Geschäften, Auslagen, Restaurants, Cafés, im Heimathaus etc. hängt. Zum 65. Priesterjubiläum Seiner Heiligkeit Papst Benedikt XVI., papa emeritus, überreichte ein Traunsteiner Gebirgschütze dieses - schön verpackte - Plakat an den bekennenden Traunsteiner Josef Ratzinger. (Bildrechte © L'OSSERVATORE ROMANO). Auf diesem Wege ist die Madonna aus der Vaterstadt Seiner Heiligkeit nun auch im Vatikan bei ihrem Verehrer im Kloster Mater Ecclesiae "gelandet".

pfeil

 

Sechste Abbildung

Die Zunfttruhe der Bäcker

Ist das die Traunsteiner Madonna?

 

Im Traunsteiner Heimathaus befindet sich eine kleine Zunfttruhe  der Bäcker von 1697, auf deren Deckelinnenseite eine Madonna im Strahlenkranz aufgemalt ist. Ob es sich hierbei um die Traunsteiner Madonna handelt, die bis 1704 am Bäckeraltar in St. Oswald ihren Platz inne hatte, ist lediglich eine Arbeitshypothese, die auf der nachgewiesenen Verbindung der Bäckerszunft mit dem Gnadenbilde basiert. Die Darstellung hier unterscheidet sich deutlich in einigen Punkten wie z.B. der Haltung, der Platzierung des Kindes, beide Arme umfassen das Kind, ein Knie wölbt das Kleid; die Madonna blickt nicht nach unten, sondern auf den Betrachter. Wir zeigen die Abbildung hier eben nur unter dem Vorbehalt, dass hier noch weitere Recherchen stattfinden müssen.

 

Zunfttruhe der Bäcker im Heimatmuseum Traunstein; farbige Abbildung des Gnadenbildes auf der Innenseite des Truhedeckels

Bei der Recherche stießen wir auf folgende Info, aber leider keine Notiz zur Quelle vorhanden: Erst nach dem Stadtbrand von 1704 wurde das Gnadenbild bekleidet, obwohl es nur einige wenige, sehr kleine Brandflecken aufwies. Da die Zunfttruhe von vor dem Stadtbrand datiert ist, sehen wir -falls tatsächlich die Gnadenmadonna abgebildet ist - das Gnadenbild hier ohne Kleid. Aber auf Fotos von Restauratorin Mühlbauer sieht die Schnitzfigur doch leicht abweichend zu dieser Abbildung aus. Wie gesagt: Hier muss noch weiter geforscht werden.

pfeil

Packerlpost

Am 19. Februar 2016 erreichte ein kleines Packerl aus dem Vatikan von SEINER HEILIGKEIT PAPST BENEDIKT XVI., papa emeritus, den Verehrerkreis des Traunsteiner Gnadenbildes
Benedikt XVI. und Maria...

Edel und fein

Das Packerl enthielt ein Rosenkranzbehältnis, verziert mit dem in Goldfarbe auf beiger Seide eingeprägten Wappen SEINER HEILIGKEIT
Romreisen buchen...

Rosenkranz

Ein weißer Perlmuttrosenkranz, - "...EINEN SEINER BESONDEREN ROSENKRÄNZE..." - ist das päpstliche Geschenk an die Traunsteiner Gnadenmutter
Kloster Mater Ecclesiae...

Marienmedaille

Die Muttergottes mit dem Christuskind ziert die Vorderseite der Medaille...
Artikel Chiemgaublätter...

Papstwappen

...während auf der Rückseite das Wappen Seiner Heiligkeit Papst Benedikt XVI., papa emeritus, bewundert werden kann
Video Vatikan...

Beim Gebet

© Spaziani - Ein sehr herzliches Vergelt's Gott auch an Monsignore Gänswein für den Mittlerdienst
Fotogalerie...

Kreuz

Das Kreuzesholz hat deutliche Längsrillen und eine grobe Borke; es handelt sich wohl um eine Korkeiche. Seherkind Sr. Lucia von Fatima in einer Vision: "...auf dessen Gipfel sich ein großes Kreuz befand aus rohen Stämmen wie aus Korkeiche mit Rinde..."
Fatima...

Gnadenkirchlein

St. Georg und Katharina im hier novemberlich kahlen Stadtpark birgt seit 1704 das altehrwürdige Gnadenbild (Momentan Baustelle wegen Renovierung)
Video...

Primizkirche

1951 erteilte der frisch zum Priester geweihte Josef Ratzinger den Primizsegen unter dem Medaillengemälde an der Decke der Apsis "EINSETZUNG DES HL. PETRUS". Ein Wink aufs spätere Petrusamt ?!
Schatz von St. Oswald...

Papstnische

In der sog. Papstnische in der St. Oswaldskirche befindet sich u.a. auch ein sehr ansprechendes Portraitfoto Seiner Heiligkeit
Video Ave Maria

Rosen - kranz

Sie ist die edle Rose, ganz schön und auserwählt. - Die Magd, die makellose, die sich der Herr vermählt. - O eilet, sie zu schauen, die schönste aller Frauen. Die Freude aller Welt !
Online-Anleitung...

Anno 1916

Die Madonna trug neben einem Skapulier auch einen antiken Rosenkranz mit silbernem Filigrankreuz und dunklen (Glas?-) Perlen am linken Arm (Postkarte 1916, Nachlass Büttner, Stadtarchiv)
Webseite Marienweg...

Dank

Bis zur Übergabe des päpstlichen Geschenkes an das Traunsteiner Mariengnadenbild ist es uns eine große Ehre mit dem päpstlichen Rosenkranz den Angelus und das Rosenkranzgebet beten zu dürfen
Video Angelus

Die Schatulle

Eine 8x8 cm große, mit beige farbenem Seidenstoff überzogene Schatulle dient als Behältnis für den edlen Perlmutt-Rosenkranz. Er würde wundervoll mit dem neuen, goldbestickten, weiß-seidenen Skapulier der Madonna harmonieren
Fanseite Benedikt XVI....

Betet...

Der Fatimarosenkranz Seiner Heiligkeit soll die Traunsteiner gemäß den Wünschen der Madonna von Fatima anspornen, täglich und gut den Rosenkranz zu beten, um den Frieden der Welt und die Rettung der Seelen zu erlangen
Online-Litanei...

Ehrenersatz

Dieses wunderschöne Geschenk Seiner Heiligkeit möge dem in früheren Zeiten hoch verehrten Gnadenbilde als Wiedergutmachung für all die entgangenen Ehren im Laufe der letzten Jahrzehnte dienen
Video...

Papststadt

© Stadtmarketing Traunstein ZITATE SEINER HEILIGKEIT: "Traunstein - Die schönste Stadt der Welt" "Vaterstadt" "Heimatstadt"
Video Chiemsee...

Jubiläum

© L'OSSERVATORE ROMANO - Ein Traunsteiner Gebirgschütze überbringt Papst Benedikt XVI., papa emeritus, anlässlich Seines 65. Priesterjubiläums ein in blau-weißem Floralpapier verpacktes Poster, das einen Kupferstich der über der Gottesackerkirche schwebenden Traunsteiner Gnadenmadonna zeigt: Ein typisches Wallfahrts-/Votivmotiv
Foto in groß...

Reserviert...

...für das Gnadenbild mit dem päpstlichen Geschenk am Arm - denn noch konnte die Madonna ihr Geschenk nicht in Empfang nehmen
Video Mariä Verkündigung...

Eiszeit

Gnadenkircherl St. Georg und Katharina. Wir Traunsteiner Bürger hoffen, bald unser Traunsteiner Gnadenkirchlein betreten und unsere Traunsteiner Gnadenmadonna besuchen und verehren zu können
Webseite Selige Imelda
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Hl. Pfarrer von Ars, Auszug des Herz-Jesu-Altares in der St. Oswaldkirche in Traunstein

 

Das Traunsteiner Gnadenbild in der Gegenwart

 gnadenbild am altar im vordergrund mit hochaltar im hintergrund

 Das Mariengnadenbild nach der Restaurierung am rechten Seitenaltar in St. Georg und Katharina

 

Lassen wir die Gegenwart des Traunsteiner Gnadenbildes

im Jahre 2006 beginnen...

 

... in jenem Jahr, als sich eine Traunsteinerin in Folge eines "Irrtums" auf die Suche nach der Madonna machte. Um welchen "Irrtum" es sich dabei handelte und wie sich die Suche entwickelte, können Sie hier nachlesen:

Auf der Suche...

Aufsatz vom 8. September 2007

Chiemgaublätter lesen...

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Auf den Spuren Unserer Lieben Frau von Traunstein
Berichtigung: Das im Artikel erwähnte Messstipendium von 1502 zu "Unserer Lieben Frau" galt nicht der Traunsteiner Madonna, denn ein Zitat aus "Die Pfarrei unserer Lieben Frau zu Haslach" von Josef Rosenegger besagt Folgendes: - "Der Erbauer der Kapelle, der Traunsteiner Bürger Wolfgang Lantenhammer, stiftete in die St.-Oswald-Kirche das Benefizium der Seligsten Jungfrau Maria (1502 konfirmiert).

 

 

Patrona Bavariae

Aufsatz 28. April.2007

Chiemgaublätter lesen...

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Patrona Bavariae
Im Aufsatz über die Patrona Bavariae erfährt der geneigte Leser u.a. auch Aufschlussreiches über die Traunsteiner Madonna.

 

 

 

Der Schatz...

Aufsatz vom 12. Januar 2008

Chiemgaublätter lesen....

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Der Schatz von St. Oswald
Über den denkwürdigen Stadtbrand von 1704, bei dem fünf religiöse Kunstobjekte, u.a. auch das Mariengnadenbild, vom Feuer unberührt blieben, berichtet dieser Aufsatz.

 

 

Das Traunsteiner Gnadenbild erhielt im Zuge seiner Restaurierung ein neues Kleid mit Mantel. Als Vorlage diente ein Kupferstich von ca. 1824, der sich in Privatbesitz befindet und erst 2016 preisgegeben wurde.

In der MÜNCHNER KIRCHENZEITUNG VOM 1. MAI 2016 wurden in der Rubrik "KUNSTWERK DER WOCHE" zwei Fotos und ein paar Worte über das Traunsteiner Gnadenbild nach seiner Restaurierung veröffentlicht.

Am Donnerstag, dem 28.01.2016, wurde das wertvolle Gnadenbild auf seinen Gnadenaltar zurückverbracht. Eine Restauratorin mit Kollegin restaurierten in der letzten Januarwoche noch die Altarnische und setzten am letzten Donnerstag im Januar das rundum erneuerte, schön aufgeputzte Gnadenbild zurück auf seinen Sockel am rechten Seitenaltar in der Kirche St. Georg und Katharina.

Am Fest Mariae Lichtmess 2016 wurde das altehrwürdige Gnadenbild im Rahmen einer sehr kurzen Andacht um 19 Uhr ohne gebührende Vorankündigung, geschweige denn Kirchenputz, von H. H. Stadtpfarrer Lindl "willkommen geheißen". Der Kirchenchor von St. Oswald sang einige Lieder, jedoch kein einziges Marienlied. Anwesend war auch der Frauenbund und ca. 15 Interessierte. Man zog in Prozession von der Madonna weg - und nicht zu ihr hin - in Richtung St. Oswaldkirche. Es gab kein Altartuch, keinen Blumenschmuck, keine marianische Andacht.

 

pfeil

 

Marienverehrung in der Pfarrei St. Oswald unerwünscht

 Gegenmaßnahmen: "Online-Pfarrei" und privater Internetauftritt über das Gnadenbild

 

Die drei Aufsätze in den Chiemgaublättern waren die ersten, aber auch die letzten Infos, die man in Traunstein unter das Volk bringen konnte, denn die Pfarrei St. Oswald unter damaligem H. H. Stadtpfarrer Heindl, aber auch dem aktuellen H. H. Stadtpfarrer Lindl ist scharf marianophob. Folglich erhielt die Traunsteiner Madonna ihren ersten, eigenen; in Privatinitiative erstellten Internetauftritt, der am 09. Juli 2008 online ging. Die (erste) Webseite (2008-September 2016) mit all ihren Informationen über die Madonna erweckte im Kunstreferat des Ordinariates der Erzdiözese München-Freising Interesse und führte schließlich zu der umfangreichen, sehr gut gelungenen Restaurierungsmaßnahme - wofür wir Traunsteiner ein herzliches "Vergelt's Gott" sagen !


Der Marienfeindlichkeit des Stadtpfarrers ist auch die Entstehung der Online-Pfarrei "Unsere Liebe Frau von Traunstein" auf einer katholischen Online-Plattform zu verdanken, deren Mitglieder aus der Schweiz, Österreich und Deutschland stammen und die die ersten Novenen zur "Traunsteinerin" beteten. Diese "Online-Pfarrei" wurde von einem marianischen Priester gegründet. Hier erhielt die Webmasterin auch den Anstoß, Videos über das Traunsteiner Gnadenbild zu kreieren und viele weitere Novenen (bis dato 45) zur Traunstein Gnadenmadonna zu initiieren. Sehen Sie das allererste - von daher etwas einfach gehaltene - Video der Webmasterin von ca. 2008 mit der Bitte um Restaurierung des Gnadenbildes:

 

Und hier geht's zu unserem youtube-Kanal UNA SANCTA CATHOLICA

pfeil

 

 

Eine Verehrung der Gnadenmadonna wird bis dato von H. H. Stadtpfarrer Lindl unterbunden und dies wird von der Seelsorgsregion Süd des Ordinariates geduldet. Die Madonna befindet sich in einer versperrten Kirche, zu der wir Marienverehrer keinen Schlüssel erhalten.

Unser Redebeitrag für die Bürgerversammlung 2016 über das Ignorieren des sowohl materiell, als auch ideell überaus wertvollen Gnadenbildes vor Ort durfte nicht öffentlich vorgetragen werden, aber hier können Sie ihn abrufen: REDEBEITRAG FÜR DIE BÜRGERVERSAMMLUNG 2016

 

Absoluter Tiefpunkt für die Stadt Traunstein

Schwerer Affront

Den absoluten Tiefpunkt für Traunstein stellt allerdings das Verhalten der gesamten Pfarrei St. Oswald, vor allem von H. H. Stadtpfarrer Lindl gegenüber der Geste S.H. Papst Benedikt XVI., papa emeritus, gegenüber der Traunsteiner Madonna dar: Eine würdige Übergabe des päpstlichen Geschenkes wird seit dessen Eintreffen in Traunstein im Februar 2016 verweigert.

 

Zukunftsprognose

Laut Aussage von H. H. Stadtpfarrer Lindl wird das Gnadenbild aus seinem Kirchlein herausgeholt und in die Stadtpfarrkirche St. Oswald verbracht werden. Nicht - wie man vorgibt - um deren Verehrung zu befördern, sondern um das Gnadenkirchlein St. Georg und Katharina entwidmen zu können. Es soll nach der momentan statt findenden Restaurierung vermutlich verpachtet, also profaniert, werden; in einigen Jahren....

Unter dem Reiter Neuigkeiten 2017 (Blog) erfahren Sie immer das Aktuellste über und rund um das Traunsteiner Gnadenbild.

pfeil

 

  

 

Neuigkeiten von 2008 bis 2016

2008 - 2011         2012         2013        2014       2015        2016

 

 

Neuigkeiten 2017

30. Juli 2017

Im Zuge der Außenrenovierung des Gnadenkirchleins St. Georg und Katharina wurde rund um das Gebäude ein Bauzaun aufgestellt, der auch den Zutritt zum Kirchlein versperrt. Das war wohl eine gute Entscheidung, denn es "fliegen" Steine, Ziegel und Bauschutt von oben, sogar über den Bauzaun hinaus!

09. Juli 2017

Vor 9 Jahren am 09.07.2008 ging die allererste Webseite (in anderem Design) über das Traunsteiner Mariengnadenbild online. Das Datum war zufällig, also nicht von der Webmasterin gewählt. Nach dem alten Heiligenkalender der dem Schott Messbuch zugrunde liegt und von den Gruppierungen verwendet wird, die die hl. Messe im außerordentlichen Ritus feiern, begehen wir am 09. Juli 2017 das Fest "Maria, Königin des Friedens" und "Maria, wundertätige Mutter". Diesen Umstand entdeckte die Webmasterin 2008 erst einige Tage nach dem Online-gehen der Marien-Webseite. Im Laufe der Recherchen über das Gnadenbild stellte sich heraus, dass es in den Kriegsjahren des 1. Weltkriegs in Traunstein als "Friedenskönigin" angerufen wurde und eine Friedensfahne mit dem Motiv der "Traunsteinerin" angefertigt wurde, um durch Maria von Gott den Frieden zu erflehen. Auch in unseren Tag wird viel von Frieden geredet und man hofft, dass keine bürgerkriegsähnlichen Unruhen oder gar ein Krieg zwischen den Nationen ausbrechen möge. Der Friedensfürst Jesus wird in diesem Zusammenhang leider viel zu wenig angesprochen, sondern die Bemühungen beschränken sich auf Friedensdemos, - feste, - festivals, - ausstellungen, - parties etc. Die Traunsteiner Friedenskönigin, die nachweislich wundertätig wirkte und natürlich noch wirkt, ist die stärkste Fürsprecherin in allen Anliegen bei Gott. Wir, der Verehrerkreis des hoch wertvollen Gnadenbildes, beabsichtigten die Verehrung der "Traunsteinerin" als Friedenskönigin wieder anzustoßen, scheiterten aber am marienfeindlichen H.H. Stadtpfarrer Lindl, der den Zugang und die direkte Verehrung des Gnadenbildes seit Jahren untersagt. In politisch prekären Zeiten wie diesen und als Leiter der Stadtkirche Traunstein sollte ein Pfarrer die wirksamste Helferin im Himmel und auf Erden, nämlich die Gottesmutter, Wert schätzen und nicht entehren, so wie das hier in Traunstein seit Jahren geschieht. Wir hoffen und beten, dass dieser Affront gegen das altehrwürdige Mariengnadenbild und damit auch gegenüber der hl. katholischen Kirche - die von Jesus gegründet wurde - in der Zukunft keine allzu negativen Folgen für die Stadt und Bevölkerung zeitigen wird.


08. Juli 2017

Am morgigen Samstag jährt sich zum 9. Mal das Online-setzen der Webseite über das Traunsteiner Gnadenbild, allerdings damals in anderem Design als heute.

Dass auf der Webseite der Pfarrei St. Oswald zu Traunstein über alle dazugehörigen Kirchen mehr oder weniger ausführliche Infos zu finden sind, außer über das Filialkircherl resp. Gnadenkircherl St. Georg und Katharina, erhärtet unsere Vermutung, dass dieses Kleinod nach der momentan laufenden Außenrenovierung einem weltlichen Zwecke zugeführt werden soll. Seit Jahren befindet sich die Seite über St. Georg und Katharina angeblich im Aufbau, aber sehen Sie selbst LINK Natürlich vermeidet die Pfarrei bzw. H. H. Stadtpfarrer Lindl jedweden Hinweis auf seine ungeliebte Traunsteiner Gnadenmadonna, somit auch auf das Gnadenkircherl. Dazu passt auch die seit Monaten betriebene Nachrichtensperre a) über die Madonna selbst und b) über die Vorgehensweise mit dem Gnadenbild während der Renovierungsarbeiten. Wie üblich informieren wir Sie aber immer zeitnah über die Geschehnisse rund um das wundertätige Traunsteiner Gnadenbild: Das Mariengnadenbild wurde vor einigen Tagen aus seiner Kirche verbracht, um es vor möglichen Schäden zu bewahren. Diese eigentlich selbstverständliche Vorgehensweise musste aber an den Stadtpfarrer herangetragen werden - hier zeigt sich wiederum die sträfliche Gleichgültigkeit, man könnte auch sagen Fahrlässigkeit im Umgang mit dem aus der Hochgotik stammenden wertvollen Gnadenbilde. Leider wird die frisch restaurierte Gnadenaltarnische nicht gegen Staub oder eventuell herabfallende Gegenstände geschützt - was einen als jahrelangen Beobachter der Aktivitäten bzw. der Unterlassungen der Pfarrei St. Oswald nicht wirklich verwundert. Dass das Beten vor dem Gnadenbilde von H. H. Stadtpfarrer Lindl seit eh und je verboten wurde, spricht sowieso Bände... Sämtliche fadenscheinigen Ausreden zu dem unsäglichen Verbot (sh. z.B. Interview auf chiemgau24) glaubt eh kein Mensch. Die ganze Stadt weiß über die Marienfeindlichkeit von H. H. Stadtpfarrer Lindl Bescheid und versteht dessen Vorgangsweise als arge Verletzung der Ehre der Muttergottes, als Spaltung der Einheit der Ortskirche und als grobe Verletzung der Nächstenliebe der Marienverehrer.


29. Juni 2017

Gestern wurde das Baugerüst am Gnadenkircherl aufgebaut. Die große Außenrenovierung kann beginnen.


15. Juni 2017 Fronleichnamsfest

In diesem Jahr der Feierlichkeiten anlässlich der Erscheinungen der Mutter Gottes in Fatima vor 100 Jahren begeht auch das Traunsteiner Mariengnadenbild zwei Jubiläen. So fiel in das Jahr 1917 die Anschaffung einer Kriegsgedenkfahne, welche als Motiv das Mariengnadenbild zeigt. Wir berichteten bereits unter dem Menüpunkt "Geschichte" und dort unter "Wallfahrtsbildchen" mit Fotos. Im selben Jahr beschenkten die Traunsteiner ihre Madonna mit einem neuen, prächtigen Kleid in den bayerischen Landesfarben inklusive Friedensmantel. Dieses wertvolle Kleid mit Mäntelchen trug das Gnadenbild bei der Fronleichnamsprozession anno 1917. Diese Jahreszahl befindet sich links auf dem Friedensmantel; rechts auf dem Mantel die Jahreszahl 1914 (Beginn des 1. Weltkrieges). Leider ist es nicht möglich, das wunderbar restaurierte Kleid mit Friedensmantel, das als Tauschkleid zur Verfügung steht, am heutigen Fronleichnamsfest 2017 im Fatima-Jubiläumsjahr und - wie oben dargelegt - auch einem Jubiläumsjahr der Traunsteiner Madonna, derselbigen anzulegen, denn bekannterweise verhindert H. H. Stadtpfarrer Lindl nach wie vor den Zugang zum Gnadenbild und dessen Verehrung.


 

13. Juni 2017

Die Bauarbeiten sind im Gange. Das Kirchlein ist und bleibt zugesperrt wegen u.a. Dachsanierung. Bleibt nur zu hoffen, dass sich "irgendjemand" um das wertvolle Mariengnadenbild kümmert d.h. dass es während der Sanierung entweder an einen anderen Ort verbracht wird oder dass es sorgfältig abgedeckt wird inkl. der frisch sanierten Altarnische.


03. Juni 2017

Wie von der Webmasterin richtig vorhergesagt und von H. H. Stadtpfarrer Lindl anders angekündigt: Die Eingangstüre zum Gnadenkircherl bleibt während der demnächst startenden Außenrenovierung zugänglich, der Bauzaun lässt an der Eingangstüre eine Aussparung d.h. man könnte das Kircherl betreten und vor dem Mariengnadenbild beten. Man muss noch abwarten, ob der Bauzaun nach den sog. "Rosentagen" umgestellt wird. Mit Duldung des Ordinariates in München wird den Traunsteinern und dem Verehrerkreis des Mariengnadenbildes der Zutritt zum Kircherl durch den marianophoben Stadtpfarrer verwehrt und damit auch die direkte Verehrung der Traunsteiner Gnadenmutter verunmöglicht. Aber nicht nur die Marien- und die Heiligenverehrung, sondern auch die Anbindung an Rom möchte ein Teil der Priester im Erzbistum München abschütteln. Der Glaube an die Realpräsenz in der gewandelten Hostie ist diesen Leuten nicht mehr zu eigen, sodass eine korrekte Liturgie  nicht immer die Regel ist; Anbetung und eucharistischer Segen fallen aus; es werden sogar von manchen dieser verwirrten Priester die Wandlungsworte verändert, sodass keine Wandlung zustande kommt d.h. der HERR kommt nicht auf den Altar herab zum Kirchenvolk und in die Dörfer und Städte.
Nachrichtensperre und Falschinformation prägen weiterhin das Wirken von H. H. Stadtpfarrer Lindl; aber die Tatsachen kommen doch immer wieder ans Licht - früher oder später. Wer - wie H. H. Stadtpfarrer und seine Mitstreiter - sogar im vergangenen Marienmonat Mai den Besuch und die Verehrung der Traunsteiner Madonna behindert, der hat den katholischen Glauben aufgegeben und überschätzt sich selbst außerordentlich.


20. Mai 2017

Im März 2017 betrug die Besucherzahl am 5. des Monats 2439 Einzelbesucher.


20. Mai 2017

Kurienerzbischof Gänswein weilt für zwei Tage in Traunstein. Der Privatsekretär von Papst Benedikt XVI., papa emeritus, wird heute Ehrenmitglied der Gebirgsschützenkompanie Traunstein und trägt sich zudem ins Goldene Buch der Stadt ein. Am morgigen Sonntag zelebriert Monsignore Gänswein ein Pontifikalamt in der St. Oswaldkirche, der Primizkirche von Papst Benedikt XVI.. LINK

Bericht LINK

Fotostrecke LINK


 

17. Mai 2017

Auch im Marienmonat Mai und obwohl die Aussenrenovierung des Gnadenkirchleins St. Georg und Katharina noch nicht begonnen hat, gewährt Skandalpfarrer Lindl dem Verehrerkreis des wertvollen, frisch restaurierten Mariengnadenbildes keinen Zugang zur Traunsteiner Mutter Gottes. Seit Februar 2016, der Rückkehr des Gnadenbildes von der umfangreichen Restaurierungsmaßnahme, verweigert dieser Priester den Traunsteinern und dem Verehrerkreis den Zutritt zum Kircherl, und damit die Verehrung der Traunsteiner Madonna. Vor vielen Jahrhunderten zur Zeit der Hochgotik war es Gottes Wille, dass in Traunstein diese helfende, wundertätige Madonna mit ihrem Kinde verehrt wird; sie überstand nachweislich 2 Brände unversehrt. 
Bei den oben geschilderten eklatanten kirchlichen Missständen handelt es sich nicht nur um eine gänzlich missverstandene Ökumene, sondern vielmehr um eine bewusste Auflehnung gegen alles Katholische bzw. um die Ablehnung vieler katholischer Glaubenswahrheiten.


6. Mai 2017

Der allerseligsten Jungfrau Maria, der hochheiligen Gottesmutter liegt besonders unser Seelenheil am Herzen. Das ist übrigens auch der Sinn der Botschaft von Fatima. Rette deine Seele, mit und durch Maria.


 

1. Mai 2017

In Traunstein wird nicht nur der Zugang zum wertvollen Mariengnadenbilde in St. Georg und Katharina vom Stadtpfarrer verweigert, sondern hier wurde nach 1997 (Auflösung der Kaserne) sogar eine Marienkapelle abgerissen. Diese gehörte zum Stupperhof in der Wasserburgerstraße, lag allerdings auf der anderen Straßenseite und wurde beim Abriss der Schutzmauer des Kasernengeländes ausgetilgt - trotz vertraglich zugesicherter Erhaltung der Kapelle. Man kann somit feststellen: Die Marianophobie, die Marienfeindlichkeit hat in Traunstein Methode, was offenbar von der katholischen Kirche mit vorangetrieben.wird. Auch der bereits fertig gestellte Marienweg durch den Landkreis Traunstein www.marienweg-ts.de mit seinen über 20 Marienwallfahrtskirchen und Mariengnadenbildern wird nicht verwirklicht, obwohl der Mittel-, Start- und Endpunkt das altehrwürdige Traunsteiner Mariengnadenbild ist. Das Gnadenkirchlein befindet sich im Stadtzentrum, wo es immer mehr Geschäftsleerstände gibt, und trotzdem: Auch die Geschäftsleute, das Stadtmarketing, die Werbegemeinschaft, die Stadt Traunstein lehnen die Verwirklichung des Marienweges ab. So weit geht also schon die Feindseligkeit gegen alles Katholische; man schadet lieber der Stadt und sich selbst, als der Gottesmutter, der Patrona Bavariae, die Ehre zu geben.


23. April 2017

Weißer Sonntag - Barmherzigkeitssonntag - Fest des hl. Georg
Auch in diesem Jahr wird das Patrozinium des Gnadenkirchleins St. Georg und Katharina nicht gefeiert, denn das Gnadenkirchlein mit seinem wertvollen Mariengnadenbild wird von H. H. Stadtpfarrer Lindl nicht als Kirche angesehen, sondern als Immobilie, die nach der bevorstehenden Renovierung einem weltlichen Zweck zugeführt werden soll.


16. April 2017

Hochfest der Auferstehung des Herrn Jesus Christus

und 90. Wiegenfest S. H. Papst Benedikt XVI., papa emeritus


Wir, der Verehrerkreis des Traunsteiner Mariengnadenbildes, veröffentlichen hier und heute Fotos des Geburtstagsgeschenkes an Seine Heiligkeit, diesen beispielhaften Marienverehrer und "Mozart der Theologie".
Zwei Darstellungen des Traunsteiner Mariengnadenbildes enthielt unser Geburtstagspackerl. Bei der ersten Darstellung handelt es sich um eine Glasgravour, die wir in 3 unterschiedlichen Fotoaufnahmen präsentieren möchten:
Beleuchtete Glasgravour vor blauem Hintergrund 
2 Glasgravour Madonna vor dem hl. Antlitz Jesu, dem Volto Santo von Manoppello
3 Glasgravour Madonna mit Blumen

 

 

Glasgravour 1

 

  

Glasgravour 3

Glasgravour 4

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  

Das zweite Geschenk ist ein Farbfoto der Madonna im vergoldeten Bilderrahmen

 

Farbfoto im vergoldeten Rahmen

 

 


11. April 2017

Traunstein: Die peinlichste Stadt der Welt > Es sind keine Feierlichkeiten zum 90. Geburtstag des Traunsteiner Kindls Papst Benedikt XVI., papa emeritus, vorgesehen; weder städtischerseits, geschweige denn von Seiten der örtlichen Kirche. Klare Worte für das deutschlandweite Äquivalent zu diesem schlechten Benehmen äußert Peter Seewald auf kath.net: http://kath.net/news/59205  Danke, Herr Seewald !
Der Verehrerkreis des hochgeschätzten Traunsteiner Mariengnadenbildes schenkt Seiner Heiligkeit jedenfalls zum runden und hohen Geburtstagjubiläum "etwas Schönes". Fotos davon zeigen wir - voraussichtlich - ab dem Ostersonntag auf dieser Webseite - hier an dieser Stelle. Wir hoffen, Sie besuchen uns dann wieder !


 

14. März 2017

Der skandalöse Machtmissbrauch des Traunsteiner Stadtpfarrers Lindl hält an: Weder die Traunsteiner Bürger, noch die Verehrer des Traunsteiner Gnadenbildes dürfen ihre eigene Kirche St. Georg und Katharina betreten, geschweige denn zum Gebet aufsuchen. Die demnächst beginnende AUSSEN-Renovierung stellt kein Hindernis dar, das am rechten Seitenaltar befindliche, frisch restaurierte Mariengnadenbild zu verehren, aber es darf in dem Gnadenkirchlein nicht gebetet werden. Die Bürger sind über die kirchliche Schikane entsetzt. Auch seitenweise gesammelte Unterschriften werden vom Stadtpfarrer, als auch vom Ordinariat ignoriert.


5. März 2017

- Jedes christliche Land ist ein marianisches Land, und kein Volk ist durch Christi Blut erlöst, das nicht Maria seine Mutter und Schutzherrin nennen möchte. -
Aus der Enzyklika "Die Wallfahrt von Lourdes" von S.H. Papst Pius XII. anno 1957


23. Februar 2017

Wallfahrtsdirektor von Maria Vesperbild H. H. Prälat W. Imkamp im Video-Interview über die Marienverehrung in einem Beitrag von KIRCHE IN NOT: "Die Hl. Schrift gegen die Gottesmutter auszuspielen, ist ekelhaft." LINK


 

20. Januar 2017

Am 13. Oktober 2017 ist Weltmarientag im Jahr des Glaubens. Entsprechend dem Wunsch des Papstes wird die Statue der Gottesmutter von Fatima 2 Tage in Rom weilen. Diese Statue ist Ausdruck der Marienverehrung der katholischen Welt. Dem Bischof der Diözese Leiria-Fatima, António Marto, wurde mitgeteilt, dass die Weltweihe durch Papst Franziskus am Ende der Eucharistiefeier am 13. Oktober 2013 vorgenommen werden wird.


 4. Januar 2017

Die von Skandal-Stadtpfarrer Lindl vorgesehene

postmoderne Entleerung unserer Stadtpfarrkirche St. Oswald, Primizkirche von Papst Benedikt XVI., papa emeritus,

steht auch noch bevor. Ab Pfingsten 2017 ist die Renovierung des Dachstuhls angedacht. Danach wird die St. Oswaldkirche zum Zwecke einer umfassenden Innenrenovierung und -restaurierung für 2 Jahre zugesperrt werden. Auch das Ableugnen dieser schriftlich getätigten Aussage über eine angedachte postmoderne Entleerung des Kirchenraumes ist überflüssig, da die Skandal-Pfarrei St. Oswald bzw. die Stadtkirche Traunstein unter Führung des Skandalpfarrers für ihre Zerstörungswut alles gut Katholischen bekannt ist. Als Ersatzkirche für die 2 Jahre lang nicht verfügbare Stadtpfarrkirche wird jedoch nicht das Gnadenkirchlein mit Gnadenmadonna dienen, die nur 3 Gehminuten von St. Oswald entfernt läge, sondern in einer der 4 anderen möglichen Kirchen/Kapellen, die alle zu klein sind für Sonntagsgottesdienste oder Hochzeiten und Jubiläen, und außerdem - bis auf eine Kapelle - zu weit außerhalb der Stadtmitte gelegen sind. An dieser offensichtlich unsinnigen Absicht das Gnadenkirchlein mit Gnadenmadonna als Ersatzkirche für St. Oswald abzulehnen, wird wiederum die ausgeprägte, schon peinlich zu nennende Marianophobie des Skandalpfarrers deutlich.


 

3. Januar 2017

Heute in den Nachrichten: 

Noch nie so viele Pilger auf dem Jakobsweg nach Santiago di Compostella wie im Jahr 2016

Seit vielen Jahren weisen wir auf den Pilgerboom hin, jedoch wird der Marienweg durch den Landkreis Traunstein, den man zu Fuß, mit dem Rad, dem Auto oder z.B. mit dem Bus absolvieren kann, weder vom ChiemgauTourismus, noch vom Landratsamt Traunstein oder der Stadt Traunstein realisiert. Der Marienweg durch den Landkreis Traunstein führt zu allen Marienwallfahrtskirchen im Landkreis, zu allen wunderschönen Seen im Landkreis und die Route ist seit vielen Jahren fertiggestellt. Den Ausgangs- und Ankunftspunkt bildet die Traunsteiner Gnadenmadonna. Natürlich ist der Sargnagel für den Marienweg - wie immer bei marianischen Projekten - die Pfarrei St. Oswald unter der Leitung von Skandalpfarrer Lindl.


 

2. Januar 2017

Am 13. Mai 2017 wird S. E. Kardinal Marx zusammen mit den bayersichen Bischöfen seine Münchner Diözese der Gottesmutter weihen, nachdem die anderen Bischöfe in Bayern in den Jahren davor dasselbe für ihre Diözesen getan haben.

- Gleichzeitig wird geduldet, dass das wertvolle Traunsteiner Mariengnadenbild nicht verehrt werden darf.........


 

01. Januar 2017   

Zwei Jugendstilengel

Wir wünschen allen Besuchern dieser Webseite ein gnadenreiches und gesundes Neues Jahr 2017 ! Und hoffen sehr, dass Sie das Traunsteiner Gnadenbild immer wieder mal auf dieser Webseite besuchen kommen. Nur hier erfahren Sie Insider-Infos, sehen Fotos der Madonna und können sich das wunderschöne Geschenk von Papst Benedikt XVI., papa emeritus, ansehen - denn vor Ort verhindert H. H. Stadtpfarrer Lindl sowohl die Marienverehrung, als auch die würdige Übergabe des päpstlichen Geschenkes an die Traunsteiner Madonna.

Gerne können Sie völlig unkompliziert und natürlich kostenlos dem Verehrerkreis beitreten. Eine Mail an die Webmasterin genügt Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! und Sie kommen in den Genuss des täglichen Segens vieler guter, frommer, marianischer Priester und - so hoffen wir - auch des Segens von Papst Benedikt XVI., papa emeritus. Darüber gibt es keine Abmachung oder Zusage, aber Seine Heiligkeit denkt ganz sicherlich öfter an das Gnadenbild in seiner Vaterstadt Traunstein, "der schönsten Stadt der Welt", und damit auch an den Verehrerkreis.

Das liebste Marienlied Seiner Heiligkeit "Sagt an, wer ist doch diese". Glockenspiel:

 


 

 

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